Ich lernte, in vielen Sprachen zu träumen und im Klang der Worte zu Hause zu sein 

Ich wurde 1974 in Zürich als Tochter von deutschen und italienischen Migranten geboren. Zwischen Sprachen, Kulturen und Geschichten aufzuwachsen, war ein Geschenk – eines, das mich früh lehrte, dass Identität nicht an Grenzen gebunden ist,
 sondern in der Bewegung entsteht. 

Nach meinem Studium der Geschichte, Politik- und Rechtswissenschaften
 und einer beruflichen Laufbahn als Kampagnen- und Projektleiterin in Schweizer Unternehmen führte mich mein Weg zurück zu dem, was mich seit jeher begleitet: die Sprache und das Schreiben.
 
Heute widme ich mich der Literatur und dem Erzählen von Geschichten,
 die das Menschliche in seiner Tiefe sichtbar machen. Das Schreiben ist mein innerer Kompass – eine stille Form, das Leben zu betrachten, zu verstehen, zu verwandeln. Kunst, Literatur und Reisen nähren meinen Blick auf die Welt. In Bildern und Begegnungen, in alten Städten und auf einsamen Pfaden finde ich Geschichten, die den Atem des Lebens in sich tragen.
 
Ich schreibe über das, was zwischen den Momenten geschieht –
 über Stille, Wandel, Nähe und Erinnerung.

In jedem Wort liegt eine Spur von Ursprung und Sehnsucht, 
von Bewahren und Neubeginn

Für mich ist das Schreiben ein Raum, in dem sich das Äussere und das Innere berühren. Es ist ein Lauschen – auf das, was uns Menschen verbindet, auch wenn wir einander fremd sind.  In der Literatur finde ich jene stille Nähe, die Worte schaffen können – eine Brücke zwischen Gedanken, Herzen und Zeiten.
 Meine Texte und Geschichten sind Einladungen, sich selbst wiederzufinden:
 in einem Satz, in einem Bild, in einem Augenblick des Erkennens. 

Denn am Ende, so glaube ich, schreiben wir alle, um uns zu erinnern, wer wir sind –
 und um das Licht des Menschlichen in uns wiederzufinden.